Was Immobilienerben zum Grundbuch wissen sollten

Wer eine Immobilien-Erbschaft annimmt, muss das Grundbuch berichtigen lassen. Die Grundbuchakte wird vom zuständigen Amt gepflegt, in der Regel dem Amtsgericht. Im Grundbuch werden die Eigentümerverhältnisse an einem Grundstück (und dem gegebenenfalls darauf errichteten Gebäuden) festgehalten. Zudem sind darin Grundpfandrechte wie Hypotheken oder Grundschulden erfasst.

Für die Berichtigung müssen Sie als Nachlassempfänger einen schriftlichen Antrag einreichen: Sie lösen als neuer Eigentümer den Erblasser ab. Als Nachweis dafür, dass Sie rechtmäßig in dessen „Fußstapfen“ treten, dient der Erbschein. Hieraus gehen die Erbfolge und damit die Rechtmäßigkeit, dass Sie neuer Eigentümer sind, hervor.

Für die Ausstellung eines Erbscheins müssen Sie sich an Ihr zuständiges Nachlassgericht wenden. Gleichzeitig haben Sie mit dem Antrag die Richtigkeit ihrer Angaben gegenüber dem Nachlassgericht zu belegen. Hierfür müssen Sie entweder verschiedene Dokumente und Urkunden vorlegen wie den Todesschein, den Aufenthaltsort und die Staatsangehörigkeit des Verblichenen und möglicherweise belegen, dass es keinen Rechtsstreit um das Erbe gibt etc.

Sind diese Schriftstücke nicht oder nur schwer zu beschaffen, können Sie alternativ als Erbe eine eidesstattliche Versicherung gegenüber dem Gericht oder einem Notar abgeben. Hierfür wird eine separate Gebühr erhoben.

Auch für das Ausstellen des Erbscheins wird eine Gebühr fällig, die sich an der Nachlass-Höhe orientiert. Beläuft sich diese beispielsweise auf 100.000 Euro, liegt die Gebühr bei 546 Euro.

Geht aus einem Erbvertrag beziehungsweise Testament die Erbfolge eindeutig hervor, können auch diese Dokumente ausreichen. Dann ist kein Erbschein nötig und Sie sparen sich diese Kosten. Ob diese Schriftstücke ausreichen, sagt Ihnen ein Mitarbeiter des Nachlassgerichts.

Für diese Grundbuch-Berichtigung ist kein Notar notwendig, wie dies im Gegensatz dazu bei Immobilienverkäufen und anderen Aktivitäten, die eine Immobilie betreffen, der Fall ist. Die Umschreibung muss allerdings spätestens zwei Jahre nach dem Tod des Erbgebers erfolgen. Reichen Sie den Antrag später ein, erhebt das Amt eine zusätzliche Abgabe.

Sie haben noch Fragen zum Grundbuch? Wir beraten Sie gerne.

Foto: ra2studio

Bewerten Sie jetzt Ihre Immobilie!

Kostenfrei | Unverbindlich

UNSER TEAM

mit Leidenschaft dabei

Sandra Seelig

Sandra Seelig

Dipl.- Volks- und Betriebswirtin,
ERA Gutachterin für Immobilienbewertung

030 / 548 01 082 0178 / 47 23 723 seelig@wohnhausimmobilien.de
Ansprechpartner Zeuthen

Heike Theiler

Dipl.-Ing.,
Immobilienmaklerin, IHK

030 / 548 01 144 0179 / 975 40 00 heike.theiler@wohnhausimmobilien.de

Anett Reineck (ehem. Thiel)

Dipl.- Ing.,
Immobilienmaklerin, IHK

030 / 548 01 081 0176 / 220 00 041 reineck@wohnhausimmobilien.de
Susanne Marketing und Eventmanager

Susanne Abitz

Marketing & Event Managerin

030 / 659 40 772 abitz@wohnhausimmobilien.de

Manuela Heidecke

Büroorganisation

030 / 659 40 772 heidecke@wohnhausimmobilien.de

Ute Rohde

Assistentin der Geschäftsführung

030 / 659 40 772 rohde@wohnhausimmobilien.de

Dietmar Theiler

Geschäftsführer,
ERA Gutachter für Immobilienbewertung

030 / 659 40 772 0170 / 63 40 772 theiler@wohnhausimmobilien.de

Marina Siegmund

Büroorganisation

030 / 437 76 077 siegmund@wohnhausimmobilien.de

Sabine Graf

Assistentin der Geschäftsführung

030 / 659 40 772 graf@wohnhausimmobilien.de

Viola Jacobs

Dipl.-Ing.,
Immobilienmaklerin

030 / 659 40 772 0172 / 4344320 jacobs@wohnhausimmobilien.de
Call Now Button